MALAYSIA HOTELS

Malaysia - Reiseland für Naturliebhaber und Kulturfreunde

Ein Wechselbad der Kulturen, sozialen Kontraste und Gerüche

Stranparadiese an der Westküste


Die Föderation of Malysia besteht aus zwei Teilen. Beide sind durch das Südchenesische Meer betrennt. Westmalaysia grenzt im Norden an Thailand, und im Süden befindet sich auf einer vorgelagerten Insel Singapur. Ostmalaysia grenzt südlich an Indonesien, und im Norden wird das Sultanat Brunei von Malaysia eingeschlossen. Zwischen der malaaiischen halbinsel und der indonesischen Insel Sumatra befindet sich die Straße von Malakka, welche sowohl eine bedeutende, strategisch wichtige Wasserstraße als auch eine der meistbefahrenen Schiffsrouten darstellt.

Malaysia weist im Westen und im Osten eine ähnliche Landschaft auf, die meist aus Ebenen entlang der Küsten besteht. Im Hinterland dominieren dagegen oftmals sehr hohe Berge, die in der Regel dicht bewaldet und zum Teil von unberührtem Dschungel bedeckt sind. Malaysias höchste Erhebung ist der 4095 m hohe Kinabalu auf der Insel Borneo. Das äquatoriale Klima wird von April bis Oktober durch den Südwestmonsun gekennzeichnet, von Oktober bis Februar durch den Nordostmonsun. Die größte und wichtigste Stadt Malaysias ist Kuala Lumpur. Aus religiösen Gründen hat sich die Vielfalt der auf Malysia lebenden Völker nur wenig miteinander vermischt udn damit auch kulturell ihre Eigenarten behalten. In der großen Anzahl ethnischer Gruppen stellen die Malaien die Mehrheit dar und dominieren auch die Politik. Laut verfassung sind alle Malaien Moslems. In den Staaten Sarawak und Sabah stellen die Ureinwohner, die keine ethnische Minderheit sind, mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Aber auch auf der Halbinsel existieren ebenfalls noch Ureinwohner, die Orang Asli. der Großteil der Gesamtbevölkerung lebt auf der malaiischen Halbinsel. Seit den Unruhen im jahre 1969 ist der Staat bemüht, die rassischen und wirtschaftlichen Ungleichkeiten auszugleichen und die Armut in Malaysia zu eliminieren. Der Islam , zu dem sich mehr als 60% bekennen, ist Staatsreligion, doch der Islam in Malaysia ist weitaus konservativer als in Indonesien udn liberaler als in einigen arabischen Ländern. Frauen dürfen studieren und sind in vielen höheren Berufsgruppen vertreten.

Kuala Lumpur (deutsch "schlammige Flussmündung") ist die Hauptstadt Malaysias, die größte Stadt des Landes und zugleich auch Malaysias administratives, kulturelles und ökonomisches Zentrum. Von den meisten Bewohnern wird die Stadt einfach "KL" genannt. Die pulsierende Millionenmetropole ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen, man sieht Minarette der Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempel in der gesamten Stadt. Neben den Bauten aus der architektonischen Vergangenheit der Stadt prägen immer mehr Hochhäuser (vor allem im Bankenviertel) als Zeichen des Fortschritts Kuala Lumpurs das Stadtbild. Unverkennbar orientiert sich die Metropole Malaysias an Singapur. Es ist äußerst beeindruckend, wie stark sich die Skyline der Millionenstadt in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Und heute dominieren Megaprojete wie die 452 Meter hohen Petronas Twin Towers und der Fernsehturm KL-Tower. Hinzu kommen die überdimensionalen Bürohochhäuser und imposante Regierunsgkomplexe, eigentlich nur aus Prestigegründen und Großmannssucht entstanden, heute zum Teil leerstehend. Trotz des gewaltigen, überzogenen Baubooms zeigen sich die Bau- und Planungssünden überdeutlich. Zwischen den modernen Shopping-Komplexen, Bürohochhäusern und Banken lebt das Verkehrschaos, und der Fußgänger hat allergrößte Mühe, seinen Weg zu finden. Und dicht neben den modernen Glas- udn Betonfassaden trifft der Besucher auf alte Ladenzeilen, verrottete Häuser und Wellblechbaracken. Ein ganz anderes Bild trifft der Besucher in den Vororten im Norden und Nordosten mit engen, betriebsamen Straßen und im Freien arbeitenden Menschen an. Im Westen entsatnden ordentliche Reihenhaussiedlungen udn Apartementanlagen für die neue urbane Mittelschicht der Bevölkerung.

Trotz dieser regen Bautätigkeit ist Kuala Lumpur für den Besucher ein lohnenswertes Ziel mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten:

* Die Petronas Towers, die höchsten Zwillingstürme der Welt (auch bereits vor
dem 11.September 2001) und gemeinsam das zweithöchste freistehende Gebäude
der Welt, ragen über eines der größten Einkaufzentren (Mall) Malaysias, das Suria
KLCC. Der umgebende Stadtteil "Goldenes Dreieck" (The Golden Triangle) bildet den
kommerziellen Mittelpunkt der Stadt und bietet darüber hinaus ein reges Nachtleben.
* Menara Kuala Lumpur, zweithöchster Fernsehturm Asiens und fünfthöchster der
Welt, bietet mit seiner Besucherterrasse den höchsten Aussichtspunkt über KL.
* Das Sportstadion (Stadium Merdeka, Stadion der Unabhängigkeit) wurde eignes für
die Feierlichkeiten zur Unabhängigkeitserklärung des Landes (Hari Merdeka) am 31.
August 1957 erbaut.
* Dataran Merdeka oder Merdeka Square, "Platz der Unabhängigkeit" war Schauplatz
des erstmaligen Hissens der malaiischen Nationalflagge am 31. August 1957
(Unabhängigkeitstag).
* Sultan Abdul Samad Building
* Istana Negara, Residenz des malayischen Königs
* Sultan Azlan Shah Cup, jährlicher Jockeywettbewerb
* Der alte Bahnhof (Kuala Lumpur Railway Station) im victorianischen Architekturstil
wurde 1911 fertiggestellt und im Jahr 2001 durch einen neuen Hauptbahnhof (KL
Sentral) abgelöst. Aktuell dient er nur no ch als Lokalbahnhof für den Nah- und
Pendelverkehr.
* Das Nationaldenkmal (Tugu Negara) ehrt v.a. die Gefallenen des malaiischen
Freiheitskampfes während der japanischen Besatzungszeit und des anschließenden
Notstands (von 1946 bis 1960).
* Der tägliche "Chinese Night Market" befindet sich in (Chinatown, Petaling Street).

Aber auch viele Sakralbauen wie der chinesische Thean Hou Tempel, die moderne Nationalömoschee Masjid Negara udn die Moschee Masjid Jamek, die historische anglikanische Kirche St. Mary´ s Kathedrale , der Hindutempel Sri Mahamariaman und die Höhelanlage mit Hindutempel Batu Cave sowie die vielen Museen laden zum Besuch ein.

Malaysia verfügt über 50000 Kilometer Straße, davon etwa 1200 km Autobahn. Und wer von Singapur kommend die Autobahn über Kuala Lumpur nach Norden fortsetzt, gelangt zur Insel Penang, gleichzeitig auch ein Bundesland. Sie ist Malaysias bekannteste Destination. Bekannt ist nicht nur das historische Georgetown, sondern auch der lange Badestrand von Batu Feringghi mit den prächtigen Hotels und Ausblicken auf das Meer. Penang ist mit dem Festland durch eine 13,5 km lange Brücke verbunden. In Penang trifft der Gast auf eine einzigartige Mixtur von Kulturen aus West und Ost. Aber auch Sehenswürdigkeiten hat Penang anzubieten.

Das geschäftige, von Chinesen und der indischen Minderheit geprägte Georgetown weist die am besten erhaltenen Häuserensembles aus der Kolonialzeit in Südostasien auf udn bidlet mit seinen Märkten, Plantagen und reizvollen Strände Malaysia im Kleinformat. An der Landspitze stehen die wuchtigen Mauern des Fort Cornwallis. Heute dient das Fort als Freilichtmuseum sowie als Open-Air-Theater. Souvenirläden und Kunstgewerbe trifft der Gast in den Kasematten an. Wer Einblick in fremde Kulturen nehmen will, ist auch in Penang an der richtigen Adresse und kann eine Vielzahl von verschiedenen Tempeln besichtigen. Bemerkenswerte Besuchsadressen sind auch der Penang Vogelpark (mmehr als 400 Arten in artgerechter Anlage), der Orchideen- und Hibiskusgarten (gleichzeitig Erlebnispark mit mit einem japanischem teich,einem großen KLakteengarten, einer Töpferei und künstliche Wasserkaskaden), der Freizeitpark am Bukit Mertajam (über 17 ha groß, Wanderung durch den Regenwald, exotisches Ambiente), die Schmetterlingsfarm von Penang (über 100 Arten), der Botanische Garten (üppige Vegetation, Vielfalt an tropischen Pflanzen, 30 ha groß, Rhesusaffen), der Kek Lok Si Tempel (faszinierende Mischung thailändischer und burmesischer Baustile), das Khoo Kongsi Clanhaus (chinesische Familie, Halle mit feinsten Schnitzereien udn Ornamenten), der Sri Mariamman-Tempel (Hindu-tempel von 1883 mit faszinierenden Götterfiguren üder dem Haupteingang und an der Fassade, Statue des Gottes Subramaniam - reich verziert mit Gold, Silber, Diamanten und Smaragden). Eine Wandertour auf den Penang Hill ist Pflicht für jeden Penang-Besucher. Von dort oben hat der Gast eine atemberaubende Aussicht über die ganze Insel bis hin zum Festland.

Zum Besichtigungsprogramm des Malaysia-Besuchers zählt auch , mit einem Boot die Inselwelt von Langkawi zu erkunden. Und der Besucher trifft ein erneutes Malaysia im Miniformat mit tropischen Wäldern,imposanten Bergrücken, schroffen Felsen, Gummiplantagen, Reisfeldern, Sandstränden und fuftige Kampungs, die ursprünglichen malaiischen Wohnhäuser, an.

Bis zu 2000 Meter hoch liegen die kühleren Plateaus der Cameron Highlands mit ihren sanft aufsteigenden Hängen, die Teepflanzern und Gemüsebauern ideale klimatische Bedinguingen bieten. Eine recht anstrengende, kurvenreiche Straße führt in die Berge, und manchen Taxifahrern muss der Gast bisweilen klar machen, dass er kein Formel 1-Rennen erleben möchte. An der Fahrstraße und auch im angrenzenden Wald kann der Gast noch Anwesen und kleine Siedlungen der Urbevölkerung, der Orang Asli, antreffen.

Auch an der Ostküste der Halbinsel genießt der Gast prächtige Sandstrände. In Kota Bharu trifft der Gast auf das Zentrum der malaiischen Kultur. Jährlich werden hier Wettkämpfe im Drachensteigen und Vogelsing-Wettbewerbe ausgetragen, und in zahlreichen Geschäften werden die Produkte des malaiischen Kunsthandwerks angeboten.

Ostmalaysia liegt auf der Insel Borneo. Sarawak mit der Hauptstadt Kuching ist neben Sabah der zweite und größte ostmalaysische Bundesstaat und liegt im nordwestlichen Teil der Insel Borneo. Sarawak besteht zum Großteil aus bis zu knapp 2500 m aufsteigenden Regenwaldbergen, die an der Küste in Sumpfland übergehen. Das beste Verkehrsmittel nach dem Flugzeug ist das Boot auf den zahlreichen Flüssen. Das tropisch feuchtheiße Klima hat im Jahresmittel Temperaturen von 27°C. Einst war Sarawak das Land der Kopfjäger. Doch auch heute noch gehört eine Flussfahrt durch die riesigen Dschungelgebiete zu den Langhäusern (Übernachtung ist bsiweilen möglich) der verschiedenen Stämme zum Standard-Programm der Gruppen- und Individualtouristen. Aber auch weitere Highlights bietet der flächenmäßig größte Staat Malaysias an: im Nationalömuseum von Kuching einen Eindruck von der Kultur der Insel gewinnen, mit einem Außenborder die Nebenarme der großen Flüsse erkunden oder auch durch die Höhlen des Gunung-Mulu- Nationalparks streifen. Sehenswürdigkeiten gibt es auf Sarawak genügend. Der Gast kann Tempelanlagemn besichtigen, Plantagen, heiße Quellen, dichte Dschungelgebiete erkunden, Museen besuchen, auf Farmen und in Parks eine wundersame Tier- und Pflanzenwelt antreffen, Höhlen durchstreifen, Langhaus-Touren unternehmen , Berge besteigen. Der Unternehmungslust der Gäste sind keine Grenzen gesetzt. Etwa 32 km südlich von Kuching liegt in einem kleinen Dschungelgebiet das Semenggoh Orang Utan Rehabilitation Centre.

Sabah ist der kleinere der beiden Teilstaaten von Malaysia auf der Pazifik-Insel Borneo Er liegt am nordöstlichen Ende der Insel, nördlich des Äquators, welcher durch Borneo verläuft. Hauptstadt ist Kota Kinabalu. Sabah hat touristische Attraktivität; im Südosten finden sich Auswilderungsstationen für Orang Utans, die „Menschen des Waldes“. Der höchste Berg Mt. Kinabalu ist häufig das Ziel von ausländischen Bergsteigern. Sabah ist vor einiger Zeit auch in Europa unrühmlich bekannt geworden, als auf der Ferien-Insel Sipadan vor der Küste Sabahs ein Überfall der Terroristengruppe Abu Sayyaf aus Jolo, Philippinen stattfand und unter anderem die Göttinger Familie Wallert zur Lösegelderpressung nach Jolo entführt wurde. Sabah liegt etwa 1700 Kilometer von Kuala Lumpur entfernt und gehört zu den kaum billigen Reiseländern Südostasiens. Auf Sabah einen Urlaub zu verbringen, ist zwar teuer, doch bietet das Land die Einmaligkeit des Mount Kinabalu, der als Symbol für die Einheit des Landes gilt, abenteuerliche Inlandtrips oder auch Erholung an den zahlreichen Stränden mit meist herrlichen Korallenriffen (Taucher-Highlight). Sabah ist ein attraktives Reiseziel für all diejenigen, die die faszinierenden tropischen Landschaften ohne die negativen Begleiterscheinungen des Massentourismus kennen lernen möchten. Die Hauptstadt Kota Kinabalu kann aber kaum mit touristsichen Attraktionen aufwarten. Neben dem ausgezeichneten Museum laden aber die kleinen vorgelagerten Inseln zum Bleiben ein.



















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